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Heitsch Galerie Team | 02 Juli, 2010 17:52
Proxima: Slava Seidel betreibt „malerischen Journalismus“
MÜNCHEN, 10.09.2010 – Slava Seidels aktueller Schaffenszyklus trägt den Titel „Proxima.“ Die 1974 geborene Künstlerin interpretiert als ästhetische Journalistin zeitnahes Geschehen.
„Slava Seidel spielt mit der Wahrnehmung des Betrachters. Sie holt ihn ganz nah ans Bildgeschehen und trotzdem bleibt es für ihn ungreifbar”, erklärt Jörg Heitsch, Inhaber der Heitsch Galerie am Münchner Gärtnerplatz. Er zeigt vom 11. September bis zum 30. Oktober 2010 in seiner Galerie die aktuellen Werke der Künstlerin.
Als professionelle Fremdbeobachterin bringt Slava Seidel das aktuelle Gesellschaftsgeschehen durch ihre Malerei auf den Punkt. Ihre Wahrheit inszeniert sie auf einer mit Sepia-Tusche gemalten Bühne. „Das Weltgeschehen ist zum Greifen nah, deshalb heißt die neue Bildserie Proxima“, sagt Slava Seidel. Mit Aktualität, Faktizität und Relevanz nähern sich ihre Bilder einem journalistischen Schaffensprozess an. Lediglich die fehlende Periodizität macht ihre Werke zu einer medialen „Momentaufnahme“. Zugleich schafft Slava Seidel eine Ästhetik des Unbewussten: „Ihre narrativen Sequenzen inmitten verstörend-monströser Architekturen entziehen sich jeglicher logischen oder zumindest konventionellen Verortung“, so beschreibt der Kunsthistoriker Jörg Scheller die Malerei der gelernten Innenarchitektin.
Sie sind herzlich eingeladen zur Vernissage am Freitag, 10. September 2010, 19 Uhr. Die Künstlerin ist anwesend.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!