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Heitsch Galerie am Gärtnerplatz | 15 Mai, 2010 13:19
Hybridwesen: Künstler Dietmar Gross setzt Trends
Biotech-Revolution: Experimentelle Chimären-Forschung beschäftigt Wissenschaftler und Ethiker weltweit. Dieses real-naturwissenschaftliche Thema hatte in der Welt der Mythen und Sagen jedoch bereits 1000 Jahre vor Christus Relevanz und erlebt gerade auf den Kunstmessen von New York bis Tokio ein Revival.
Die Mutanten, Hybride und Multiplen von Dietmar Gross agieren an der Schnittstelle von visionärer Genetik und Fantasie. „Den Wesenskern des Monströsen beherrscht nicht die Gewalt, sondern die Unschuld. Der Horror entsteht durch unsere eigenen unbewussten Ängste“, erklärt Künstler Dietmar Gross. Für ihn sind die Mutanten und Chimären seiner Malerei Ausdruck einer Auseinandersetzung mit moderner Psychologie sowie seiner ganz persönlichen Weltsicht. „Warum Menschen und Tiere? Weil für mich alles zusammengehört“, sagt er. Kunsthistoriker Prof. Dr. Elmar Zorn ist von der brillant altmeisterlichen Maltechnik des mehrfach ausgezeichneten Künstlers fasziniert. „Durch seine Technik gewinnt die Motivwelt der Hybriden und Multiplen eine zeitgenössische Prägnanz.“
Dietmar Gross gilt als europäischer Gegenspieler des chinesischen Malers Yongbo Zhao. Die beiden Maler verbindet eine intensive Liebe zum Barock. Sie haben eine Kooperation "East meets West" begonnen und Gemeinschaftsbilder gemalt, die einen Verzicht auf die vollständige Kontrolle des Arbeitsprozesses und dessen Ergebnis einschließt. Die Aussicht auf neue Formen der Kommunikation und Zusammenarbeit hat beide Maler beflügelt.
Ab dem 11. Juni 2010 stellt Dietmar Gross in der Münchner Heitsch Galerie aus. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Sie sind herzlich eingeladen zur Vernissage am Freitag. 11. Juni 2010, 19 Uhr.
Über Dietmar Gross
Dietmar Gross knüpft mit seinen Werken an eine uralte Bild- und Mythostradition an. Die mutierten Protagonisten des Künstlers betreten selbstbewusst und ohne Scham die hell erleuchtete Bühne der Gegenwart. Als europäischer Gegenspieler des chinesischen Malers Yongbo Zhao haben beide eine Kooperation "East meets West" begonnen.
Über Yongbo Zhao
Als Grenzgänger zwischen den Kulturen malt sich Yongbo Zhao durch die europäische Kunstgeschichte. 2002 trifft er auf Dietmar Gross. Mit ihm entsteht auf der Basis der zeitgenössischen Malerei eine Kommunikation zwischen Orient und Okzident.
Weitere Informationen unter www.heitschgalerie.de