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Anonymer Künstler | 18 Juni, 2009 15:30
Die Jörg Heitsch Galerie am Gärtnerplatz präsentiert neue Objekte und Zeichnungen von Heinrich Weid.
Vernissage: Freitag, 26. Juni 2009, 18 Uhr
Einleitung: Matthias Winzen. Der Künstler ist anwesend.
Wir möchten Sie, gerne auch in Begleitung, herzlich einladen und würden uns freuen, Sie persönlich begrüßen zu dürfen.
Die reizvollen Keramiken, Rauminstallationen und vielgestaltigen Objekte Heinrich Weids täuschen nur auf den ersten Blick eine Nähe zur angewandten Kunst und zu geschmackvollem Design vor. Der Künstler nimmt die konventionellen Gegenstände häuslicher Behaglichkeit als hohle Formeln, als leere Gefäße, die er mit neuen Ideen und Ansprüchen füllt.
Weid bejaht auf nervenstarke Weise das Chaos des spätmodernen Alltags, das Durcheinander der Formen und Stile, des Zufallsdesign und die faktische Gestaltungskraft des nur Nützlichen.
Seine Arbeiten sind Gedankenbewegungen, Gestalt gewordenen Assoziationen – lebendiges Bewusstsein keramisch abgeformt oder sorgfältig furniert.
Heinrich Weid (geb. 1963) studierte zwischen 1983 und 1993 an den Kunst–akademien Stuttgart und Düsseldorf. Neben seiner intensiven künstlerischen Tätigkeit unterrichtete er von 1999 bis 2005 an der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus. Seit 2005 ist er Professor für Darstellen und Gestalten im Fachbereich Architktur an der Bergischen Universität in Wuppertal.
Ausstellungsdauer: 27. Juni – 1. August 2009
Zur Ausstellung erscheint die Publikation “Heinrich Weid – Musterbuch” im snoeck Verlag Köln.