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Meldung von Sonderausstellungen

marcella.ritter@villingen-schwenningen.de | 12 März, 2009 14:47

Bis aufs letzte Hemd. Kulturgeschichtliche Aspekte eines alltäglichen Kleidungsstückes 

21.03.-17.05.2009, Franziskanermuseum Anlässlich des 27. Klöppelspitzen-Kongresses des Deutschen Klöppelverbandes vom 17. bis 19. April in Villingen-Schwenningen zeigt das Franziskanermuseum eine Ausstellung des Bereichs Textil der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg zum Thema Unterkleidung. Obwohl in der Haute Couture Spitze immer wieder ein Thema ist, gilt sie als Relikt vergangener Zeiten und findet heute vor allem im Bereich der Dessous noch Verwendung. Dies ist auch der Ort, wo sie ursprünglich herkommt, denn die aufwändigen Spitzenkragen oder Halskrausen, die von holländischen Gemälden des 16. und 17. Jahrhunderts bekannt sind, entwickelten sich zunächst aus dem verzierten Halsabschluss des Hemdes, der mittels einer durch den Stoff gezogenen Schnur einfach zusammengezogen oder „gekräuselt“ wurde. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Unterkleidung von der Antike bis in die Neuzeit und wird ergänzt um Exponate aus der eigenen Sammlung, so zum Beispiel die Villinger Hauben.

Der 27. Wettbewerb des Deutschen Klöppelverbandes e. V. Spiel mit Transparenz und Verdichtung Transparenz kommt vom lat. „Trans“ (hin)durch und „parere“ scheinen, sich zeigen, und bezeichnet Phänomene, die ganz oder teilweise durchsichtig sind. Das Wort Transparenz wird sowohl für durchsichtige Dinge benutzt als auch im übertragenen Sinn, wenn Konzepte oder Ereignisse für alle Teilnehmer gleich (durchsichtig) erscheinen. In der Optik bedeutet Transparenz die Eigenschaft , Licht passieren zu lassen. Transparenz ist meist bei gasförmigen Materialien z. B. Luft , aber auch bei manchen flüssigen und festen Stoff en z. B. Wasser, Glas gegeben. Transparenz – eigentlich das Wesen der Spitze – wirkt leicht, locker, hell, durchscheinend. Den Gegensatz dazu bildet die Verdichtung und ist bei Spitze seltener zu finden. Eher denkt man da an etwas Technisches, Gedränge, Stau, Kompaktes, Statisches, Festes. Verdichtung wirkt fest, schwer, dunkel, dicht, undurchsichtig, nicht durchscheinend. Das Spiel zwischen beiden ist die Faszination dieses Themas. Das Spannungsfeld zwischen Transparenz und Verdichtung ist reizvoll und bietet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, diese Wirkung zu erzielen. Transparenz und Verdichtung ergaben sich durch das Arbeiten von unterschiedlichen Strukturen und durch Schieben, Schichten und Falten von locker und dicht geklöppelten Flächen. Auch der Gegensatz hell-dunkel, farbige Kontraste sowie unterschiedliche Gründe wurden genutzt, um dieses Thema zu gestalten. E

röffnung der beiden Ausstellungen am 20. März 2009, 18 Uhr, im Foyer Kulturzentrum Franziskaner Ausstellungsdauer: 21. März bis 17. Mai 2009 FranziskanermuseumStadtbezirk VillingenRietgasse 278050 Villingen-SchwenningenTel. 07721/822351www.museen.villingen-schwenningen.de Öffnungszeiten: Di-Sa 13-17 UhrSo und Feiertag 11 - 17 Uhr Führungen "Bis aufs letzte Hemd"

22.3. / 13.4., jeweils 11.15 Uhr - Dr. Anita Auer

EIntrittpreise: 3,- €  /  Ermässigt: 2,- €  

 

 
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